Hallo, liebe Hörspielgemeinde!
Mein letzter Post befasste sich allgemein mit meinen Absichten für diesen Blog. Geradezu "nebenbei" erwähnte ich "Nightmares", das erste Hörspielskript, das komplett aus meiner Feder stammt. Es war recht schnell klar, dass "Nightmares" ein Zweiteiler werden würde. Zu viel Handlung für ein Hörspiel "normaler" Länge. "Nightmares" ist ein Horror-Hörspiel. Nachdem ich also beide Skripte geschrieben hatte, wusste ich, dass ich zunächst etwas Abstand vom Horror-Genre bräuchte - also befasste ich mich kurz darauf mit einem Genre, dass mich schon seit frühester Kindheit faszinierte: Fantasy.
Ich selbst bin kein großer Fan von Harry Potter oder ähnlichen Geschichten. ICH mochte schon immer die Art Fantasy, wie sie auch Tolkien in seinem Mittelerde-Zyklus nutzte. Ich habe irgendwann mal den Begriff "EDO-Fantasy" (E für "Elves", D für "Dwarves" und O für "Orcs") gelesen und finde ihn ganz passend.
Der Entschluss war also gefasst und ich machte mich daran, mich um den Plot zu kümmern. Ich schrieb einfach drauf los und hatte plötzlich einen halben A4-Block voller Story-Ideen. Erneut war mir klar: Das bekomme ich niemals in einem einzigen Hörspiel unter...
Was also tun? Zich verschiedene Fantasy-Hörspiele schreiben und eine Story nach der anderen verwursten? Der Gedanke befriedigte mich allerdings nicht sonderlich. Das Wort "Serie" schoss mir bereits sehr früh durch den Kopf...aber ich muss zugeben, dass ich einen gewissen Respekt vor dem Wort habe. WENN ich mich tatsächlich dazu entscheiden würde, aus diesen Ideen eine Serie zu basteln, wäre das eine durchaus große Verantwortung. Es gibt doch nichts grausameres, als eine Serie zu starten und die Fans dann irgendwann mit den Worten: "So...geht jetzt nicht mehr weiter, weil *setze hier irgendwelche mehr oder weniger gute Gründe ein*."
Die Gefahr dabei ist ja, dass die Motivation irgendwann (fröhlich winkend) ihren Hut nimmt und erst mal ein paar Wochen auf Reisen geht. Und zack steht man da mit einer halbfertigen Serie und einem Haufen Fans, die man im Stich gelassen hat.
Ich beschloss, die Sache erst mal ruhen zu lassen und beschränkte meine Aktivitäten vorerst aufs Sprechen. Aber leider bin ich - frei nach Monk - verflucht und gleichzeitig gesegnet. Ich brauche nur ein Lied hören...oder ein Bild sehen...und schon schießen mir Ideen durch den Kopf...und diese Ideen drehten sich fortan nur noch um die Fantasy-Serie. Ich nahm mir also ein Herz und legte für mich fest: Wenn ich ein passendes Team um mich scharen kann, werde ich einen Piloten für eine Serie schreiben. Wenn dieser gut ankommt, werde ich die Serie weiterführen. Gesagt getan. Zunächst bastelte ich am Konzept der Serie und an den Charakteren. Der Name der Serie sollte nach dem Protagonisten benannt werden - schlicht "Dyrer". Das war schnell erledigt. Und dann? Was kam dann? Wir erinnern uns: "Ein Cover muss her! Die Musik muss komponiert werden! Jemand muss den Mix übernehmen!"
Ich dachte natürlich zuerst auch an das Team, das mir bereits bei "Nightmares" zur Seite stand. Aber es war klar, dass das wohl nicht funktionieren würde. Wolfram Damerius und Sven Matthias arbeiteten mit Hochdruck an Rick Future und Narfland. Außerdem sollte Anfang diesen Jahres auch der "Hoerspielprojekt.de Kalender" erscheinen, an jenem Wolfram ebenfalls arbeitete.
Wolfram sagte zwar, dass er mir gerne helfen würde, aber ich wollte ihn nicht noch mehr stressen. Also suchte ich in diversen Grafik-Boards nach Hilfe. Für das LOGO fand ich schnell Hilfe: Chris von Chrisdesign wollte ein Logo erstellen.
Ich beschrieb ihm den von mir angedachten Plot rund um den Magier Alexander Dyrer und nach nur 2 Entwürfen stand das finale Logo bereits fest:
Das Logo war also da! Einen Musiker fand ich dann über Facebook. Martin Stelzle meldete sich auf meinen Aufruf und nachdem er mir einige Stücke von sich zuschickte, war mir klar, dass er der Richtige für diesen Job ist. Auf den Aufruf für einen Cutter meldete sich zunächst niemand - aber weil ich schon mal ein Logo hatte und auch der Musiker recht schnell gefunden ward, nahm ich dies' als Zeichen des Schicksals, dass ich ruhig schon mal anfangen könnte - und schrieb das Exposé und nach Beendigung begann ich bereits mit dem Skript ;) Ich gebs zu: Ich hatte schlicht und ergreifend richtig BOCK dieses Skript zu schreiben ;-)
Ich hatte bereits gute 20 Seiten geschrieben, als ich inne hielt. Ich war nicht zufrieden. Alles wirkte zusammen gepresst. Ich entschied mich also dazu, das ganze KONZEPT neu zu bearbeiten. Und so kam zu dem ersten Protagonisten "Alexander Dyrer" ein weiterer hinzu: "Gent van Hagen". Sie würden jeweils ihren eigenen Plot bekommen, jeweils eigene Folgen. Und so wurde aus der Serie "Dyrer", die Serie "Die Barash Tyr Chroniken".
Nun hatte ich ein Logo für "Dyrer"...aber der zweite Protagonist würde natürlich auch eines benötigen. Und so wand ich mich erneut an Chris, welcher nicht zögerte und mir auch für "Van Hagen" ein schönes Logo zauberte:
Nun musste ich entscheiden, welcher dieser beiden Charaktere die Ehre haben würde, Teil des Piloten zu sein. Ich entschied mich für "Alexander Dyrer", da er ja schließlich auch "zuerst da war" ;)
Und ich begann erneut, dass Skript zu schreiben...diesmal mit einem sehr guten Gefühl bei der Sache. Und dieses Gefühl sollte tatsächlich recht behalten...
...dazu aber ein anderes mal mehr :)
Bleibt mir gewogen und dem Hörspiel treu!
Thomas


Also bei dem "Dyrer"-Logo hatte ich direkt böse WoW-Assoziationen... Aber das liegt vielleicht einfach an der Farbwahl *g*
AntwortenLöschenDa ich WoW völlig bekackt finde, werde ich mein möglichstes tun, dass es auch nur ANSATZWEISE so wird ;)
AntwortenLöschenFinde allerdings auch nicht, dass das Logo in die Richtung geht. Dafür isses zu "schmutzig".